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Aktuelles
11. Juli 2022

Blasenentzündung: Warum sind Frauen besonders anfällig?

Fällt Ihnen eine Krankheit ein, die mit einer Jahreszeit häufig verbunden ist? Sie denken an die Grippe in der Winterzeit und Allergien im Frühjahr? Das stimmt! Aber haben Sie gewusst, dass Harnwegsinfekte zu den häufigsten Sommer-Krankheiten gehören? Die Hitze erleichtert das Wachstum von Keimen und Bakterien. Blasenentzündungen entstehen auch schnell, wenn man dehydriert ist – was bei höheren Temperaturen im Sommer leicht passieren kann.

Bildquelle: adobestock

Was ist eine Blaseninfektion?

Blaseninfektionen sind die häufigste Form von Harnwegserkrankungen. Sie entstehen dann, wenn Bakterien in die Harnröhre eindringen und zur Blase wandern. Die Bakterien setzen sich dabei an den Wänden der Blase fest und vermehren sich schnell. Daraus resultierende Infektionen können unangenehme Symptome verursachen, wie plötzlichen Harndrang, Schmerzen beim Wasserlassen und Unterleibskrämpfe.

Blasenentzündung: Warum kommt sie bei Frauen häufiger vor als bei Männern?

Frauen sind viermal häufiger von einer Harnwegsinfektion betroffen als Männer. Denn ihre Harnröhre ist kürzer und diese liegt ebenso näher zum Anus. In beiden Fällen ist es für Bakterien, die eine Harnwegsinfektion verursachen, leichter, in das Harnwegssystem zu gelangen.

Warum treten Blasenentzündung im Sommer öfter auf?

Durch höhere Temperaturen kann es im Sommer leichter zu einer Dehydrierung kommen. Das begünstigt das Auftreten einer Harnwegsinfektion. Zudem hält man im Sommer manchmal den Urin zurück, weil man sich häufiger draußen aufhält und nicht immer eine Toilette in Reichweite hat. Dies kann ebenfalls zu einer Blasenentzündung führen. Nicht außer Acht zu lassen ist, dass es im Sommer häufiger zu sexuellen Aktivitäten kommt – welche unter Umständen ebenso zu Harnwegsinfektionen führen können. Das Urinieren nach dem Sex verringert dieses Risiko, indem Bakterien ausgespült werden, die beim Sex in die Harnwege gelangt sein könnten.

Droht beim Tragen nasser Badeanzüge eine Blasenentzündung?

Ja, nasse Badekleidung ist ein Grund für eine Blasenentzündung. Man kommt gerade erfrischt aus dem Wasser und legt sich nur zu gern in die wärmende Sonne. Und der nasse Bikini? Der trocknet am Körper. Um aber einer Blasenentzündung wirksam vorzubeugen, sollte genau das vermieden werden. Denn nasse Badekleidung bietet einen perfekten Nährboden für Bakterien und erhöht das Risiko einer Harnwegsinfektion.

Die richtige Ernährung beugt Blasenentzündungen vor

Unsere Ernährung und damit der Säuregehalt des Urins können einen Einfluss darauf haben, wie stark man von Blasen-Infektionen betroffen ist. Säurearmer Urin weist weniger Bakterien auf. Gemüse, Obst und Gewürze, gute Öle, fetter Seefisch, wie Lachs, Makrele oder Hering, sollten regelmäßig gegessen werden. Sie wirken antientzündlich und haben einen positiven Einfluss auf die Darmgesundheit.

Welche Hausmittel helfen bei der Blasenentzündung?

Eine leichte Blasenentzündung heilt in der Regel von selbst aus. Mit pflanzlichen Medikamenten, Blasen- und Nierentees und leichten Schmerzmitteln können Sie den Heilungsprozess unterstützen. Diese wirksamen Mittel können helfen, wenn eine Blasenentzündung eingetreten ist:

  • Die Einnahme von Schmerzmitteln kann Unterleibskrämpfe, Rückenschmerzen und andere Beschwerden lindern.
  • Viel Wasser trinken! Mindestens acht Gläser (2 Liter) Wasser pro Tag.
  • Cranberry- oder Preiselbeer-Saft trinken. Er wird seit Generationen als natürliches Mittel zur Vorbeugung von Blasenentzündungen eingesetzt. Cranberry- oder Preiselbeer-Tabletten und das Nahrungsergänzungsmittel D-Mannose aus der Apotheke versprechen Hilfe
  • Häufiges Wasserlassen hilft die Infektion zu beseitigen, indem es die Bakterien aus der Blase entfernt.
  • Heizkissen nutzen. Leichte Wärme kann die dumpfen Schmerzen lindern.
  • Tragen Sie lockere, luftige Kleidung anstatt enge Kleidungsstücke, welche die Wärme einschließen. Denn dadurch schafft man einen Nährboden für Vaginalbakterien.
  • Pflanzliche Therapie-Alternativen aus der Apotheke wirken umfassend bei akuten und wiederkehrenden Harnwegsinfekten. Sie können über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, um den Erreger wirksam zu bekämpfen.